Punk aus Israel: Die Sängerin und Musikerin ZoZo Ginzburg © Dudi Dayan

Ja, ich gebe zu, ich habe auf dieses Album gewartet. Im vergangenen Jahr konnte ich mit ZoZo Ginzburg ein spannendes Interview führen. Und am Sonntag dieser Woche erscheint es endlich, ihr Debütalbum „Blue Mountains“, das Pandemie-bedingt doch später als geplant veröffentlicht wird.

„Desert Punk“, so nennt ZoZo Ginzburg ihre eigene Musik – und ja, sie ist auch eigen, ZoZos Musik. Und genau das ist, was mir an ihrem Sound so gut gefällt, an ihren Songs. Da bekommt man einfach Bock drauf, Musik zu hören, es macht Laune ihrer Reise zu folgen, die sie zum Teil auch nach Berlin geführt hat.

Zehn Songs hat ZoZo Ginzburg auf ihrem Debütalbum „Blue Mountains“ verewigt und irgendwie bin ich beim Hören mittendrin. Da brauch ich nicht mal die Augen zumachen, um mir vorzustellen, ZoZo würde ihre Songs live performen und ich wäre irgendwo vor Bühne und hätte meinen Spaß dabei.

Wer guten Punk hören will, und nicht nur den alten, längst verwitterten Kram, und wer weit über seine eigenen Grenzen hinausdenken will, der findet mit ZoZo Ginzburgs „Blue Mountains“ eines jener Punkalben, die durchaus Daseinsberechtigung für die Geschichtsschreibung der Musik haben. Viel zu ungehört ist hierzulande noch israelische Indie-Musik. Und wie genial Punk aus Israel sein kann, zeigt ZoZo Ginzburg auf ihrem Debütalbum.

ZoZo Ginzburg erstes Album Blue Mountains wird am Sonntag, den 21. Februar 2021 veröffentlicht.

Punk aus Israel: Die Sängerin und Musikerin ZoZo Ginzburg © Dudi Dayan
Die israelische Sängerin und Musikerin ZoZo Ginsburg veröffentlicht ihr Debütalbum Blue Mountains © Dudi Dayan

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