Heute um 16.15 Uhr stehen alle Räder still in der Produktion von „Wege zum Glück – Spuren im Sand“ in Potsdam-Babelsberg. Alle Schauspieler und das gesamte Team versammeln sich vor dem Fernseher und schauen gemeinsam die erste Folge der neuen ZDF-Telenovela. Es ist das erste Mal, dass der Dreh pausiert. Und das ist gar nicht so selbstverständlich – bedenkt man die Widrigkeiten mit denen das Team in den ersten drei Drehmonaten zu kämpfen hatte.

Zum Start der neuen ZDF-Telenovela: Set-News von Wege zum Glück – Spuren im Sand


Greta Galisch de Palma (spielt die Rolle der Greta Sandacker) verletzte sich während der Dreharbeiten und musste für mehrere Wochen einen Gips am Fuß tragen. Ein Umstand, der in der Serie allerdings nicht zu sehen sein sollte und damit ein große Herausforderung für Regie, Kamera und natürlich die Schauspielerin selbst darstellte: „Es war natürlich anstrengend mit Gipsfuß zu drehen – ohne dass es auffällt. Aber alle im Team haben sich rührend um mich gekümmert und jeder am Set dafür gesorgt, dass jederzeit ein Stuhl in meiner Nähe ist. Unser Fahrer hat immer gewitzelt, er würde seinen zweiten Zivildienst mit mir machen. Der Arme musste mich sogar teilweise die Treppe hochtragen.“ Mittlerweile ist der Fuß wieder gesund und der Gips ab.

Wege zum Glück – Spuren im Sand Die vier Freunde Maja (Andrea Cleven, l.), Markus (Philipp Roman, 2.v.l.), Greta (Greta Galisch de Palma, 2.v.r.) und Robert (Florian Thunemann, r.) haben Spaß beim Boßeln in den Dünen. © ZDF und Joachim Bischoff

Kurze Zeit später musste Florian Thunemann (spielt die Rolle des Robert Ahlsen) ins Krankenhaus und sich einem operativen Eingriff unterziehen. „Ich war erst ein wenig überrascht über die vielen Genesungswünsche und Besuche von Kollegen. Aber letztendlich zeigt das nur, wie schnell wir am Set zu einer wunderbaren Familie zusammengewachsen sind.“ Drehausfälle gab es trotz des kurzfristigen Ausfalls von Florian dennoch nicht. Das Team stellte den Drehplan um, einzelne Szenen wurden vorgezogen und der Dreh lief – wenn auch nicht wie geplant – weiter.

Glück im Unglück für alle: Philipp Romann spielt in der Telenovela nicht nur die Rolle des Arztes Dr. Markus Overbeck. Er ist im wahren Leben auch ausgebildeter Krankenpfleger und diesem Beruf viele Jahre nachgegangen. „Ich bin quasi die ‚heimliche Krankenschwester‘ am Set und habe Greta ein paar subkutane Spritzen gesetzt und bei Florian einen Zugang entfernt. Egal was passiert, ‚Schwester Philipp‘ ist stets zu Diensten. Aber natürlich mache ich nur dass, was ein Arzt vorher auch erlaubt bzw. angeordnet hat.“

Quelle: Pressemitteilung ZDF