Heute haben die SEA Girls ihr Debütalbum Open Up Your Head veröffentlicht. Im Rahmen der Albumveröffentlichung konnte ich ein Interview mit den SEA GIRLS führen.

Frage 1: Eure EP wurde im März veröffentlicht. Euer Debütalbum „Open Up Your Head“ wird am 14. August veröffentlicht. Das zeigt viel musikalische Produktivität. Wie viel bedeutet es euch, endlich euer erstes Album zu veröffentlichen?

Vielen Dank! Es war uns immer wichtig, regelmäßig Musik zu veröffentlichen. Der Raum, um über unsere 4 EPs hinauszuwachsen, war definitiv entscheidend für die Entwicklung unseres Sounds und für die endgültige Veröffentlichung unseres Albums. Wir hätten uns jederzeit genug Songs für ein Album einfallen lassen können, aber wir wollten uns Zeit nehmen und eine Sammlung von Songs zusammenstellen, die so viel von uns wie möglich zeigen. Dies ist ein Höhepunkt von 5 Jahren Arbeit und es ist ehrlich gesagt ein unglaubliches Gefühl. Wir haben neulich unsere Kopien bekommen, und ich denke, wenn Sie dem 12-Jährigen gesagt hätten, dass wir zum ersten Mal ein Instrument in die Hand nehmen, hätte dies uns umgehauen!

Frage 2: Was war eure Inspiration für die Songs, die auf „Open Up Your Head“ zu finden sind? Und möchtet ihr den Lesern von LaTrash.de mitteilen, wie ihr auf diesen Titel für euer Album gekommen sind? Dahinter steckt ja eine Geschichte …

Die Songs wurden über Jahre geschrieben und sind für uns wie ein Tagebuch. Sie können sie fast in zwei Gruppen aufteilen – Liebesgeschichten und Lieder, die unterschiedliche psychische Gesundheitszustände ausdrücken, und einige, die beide miteinander verbinden. Grundsätzlich drückten alle das aus, was wir damals am meisten ausdrücken wollten. Sei es, naive Verliebtheit in Lie To Me zu destillieren oder psychische Gesundheitsprobleme in Ready For More zu begraben und willst du es wirklich wissen?

Der Titeltrack Open Up Your Head stammt aus einem Song, den wir zuvor veröffentlicht hatten. Der Satz bedeutete viel in diesem Song, im Grunde genommen „verschütten, was du fühlst“ und das machte Sinn für das gesamte Album. (Henry) Das Schreiben von Songs war für mich sehr wichtig, um auszudrücken, was in einigen sehr herausfordernden Zeiten meines Lebens vor sich ging. Kampf mit den Nachwirkungen einer Kopfverletzung und einer ungesunden Beziehung zum Feiern.

Frage 3: Normalerweise frage ich an dieser Stelle gerne: Warum gerade dieses Musikgenre? Aber ihr lebt Indie-Musik, was ich in euren Songs spüren kann. Gab es also nur ein Genre für euch, in dem ihr sein wolltet? Oder habt ihr auch an andere Genres gedacht?

Es kommt für uns am natürlichsten durch und da es eine Musikkultur ist, mit der wir aufgewachsen sind, würde es als Genre für uns eindeutig einen großen Einfluss haben. Die lebendige Natur davon passte dazu, wie locker und ausdrucksstark wir natürlich auf der Bühne stehen. Wir sind Fans von weit mehr als dem, und alle Genres, von denen ich denke, dass sie sich sowieso gegenseitig informieren. Wir sehen nicht jeden als unterschiedlich und getrennt. Das wäre langweilig, wenn wir es so sehen würden. Wir freuen uns und freuen uns, Elemente zu integrieren, die sich möglicherweise nicht „indie“ anfühlen.

Frage 4: Ihr nennt The Killers, The Strokes und The Arctic Monkeys als eure musikalischen Vorbilder. Welche Musikgenres haben euch außerhalb der Indie-Szene inspiriert? Und gibt es vielleicht sogar Künstler aus ganz anderen Bereichen außerhalb der Musik, die für euch Vorbilder sind?

Wir haben alle ziemlich unterschiedliche Interessen und dies kommt auf unterschiedliche Weise durch unsere Songs. Zum Beispiel wurde „Call Me Out“ von Robyn inspiriert und „Closer“ begann als elektronischer Song, der ausschließlich auf Synthesizern basiert. Wir lieben Popmusik, wir haben über Katy Perry und Billie Eilish berichtet und Henry ist nie zu schüchtern über seine Liebe zu Lana Del Rey. Ich denke, Popkünstler sind viel verspielter mit ihrem Sound und das wollen wir definitiv kanalisieren. Popmusik ist normalerweise groß und kraftvoll, aber das kann von vielen verschiedenen Ansätzen herrühren, nicht nur vom Aufdrehen der Gitarren. Wenn wir ins Studio kommen, fangen wir alle an, die Songs je nach Geschmack in verschiedene Richtungen zu ziehen. Egal, ob es sich um Rory handelt, der sich in ein U2-Gitarrenriff schleicht oder mich in einen Drum-Beat schleppt, ich liebe es, alles zusammen zu mischen, um etwas zu schaffen, das für uns einzigartig ist.

Frage 5: Euer Debütalbum wird Mitte August veröffentlicht. Aber danach geht es natürlich weiter. Was sind eure musikalischen Pläne für die nächsten 12 Monate?

Wir haben eine Tour für November in Großbritannien gebucht, also Daumen drücken für dann. Wir planen auch, nächstes Jahr so ​​viel wie möglich nach Europa zu kommen. Wir sind traurig, dass wir diesen Sommer so viele Gelegenheiten verpasst haben, nach Deutschland zu kommen. Nach all dieser Freizeit konnten wir mehr Songs schreiben. Es ist aufregend, wieder in diesem frühen Stadium zu sein und einfach jede Idee auszuprobieren und zu sehen, wohin sie führt. Das Wichtigste für uns ist jedoch, rauszugehen und live zu spielen. Dies war die längste Zeit, in der wir seit mindestens 10 Jahren keinen Gig mehr gespielt haben. Es juckt uns also wirklich, das Album live zu spielen und es mit unseren Fans feiern zu können.