Frage 1: Franzi, vor ein paar Tagen erschien Deine neue Single „Dein Shirt“. Wie ist es Dir nach Deiner Debütsingle ergangen und wie fühlt sich das für Dich an, die 2. Single?

Ich war vor dem Release ziemlich aufgeregt und hatte auch ein wenig Angst davor, wie meine Musik ankommt und wie die Reaktionen sein werden. Als der Song dann endlich draußen war, fiel die ganze Anspannung zum Glück ab und ich habe mich so gefreut, endlich meinen ersten Song veröffentlicht zu haben. Hört sich vielleicht komisch an, aber dass ich jetzt wirklich zwei Singles draußen habe und Leute meine Musik hören können, fühlt sich einfach noch so unreal an!

Frage 2: Du schreibst Deine Songs selbst. „Dein Shirt“ ist in Zusammenarbeit mit Deinem Produzenten Pascal „Kalli“ Reinhardt entstanden. Wie bist Du zum Songschreiben gekommen?

Schon als junges Mädchen haben ich immer mal wieder Zuhause für mich Songs geschrieben, die ich damals nur meiner Gesangslehrerin vorgesungen habe. Mit 13 durfte ich dann das erste Mal mit ihr in ein Tonstudio gehen und einen meiner eigenen Songs einsingen (Dieses Demo ist mir heute schon etwas peinlich, wenn ich ehrlich bin!) Zum Schreiben auf Deutsch bin ich tatsächlich erst mit 18 Jahren durch meinen Verleger gekommen. Dieser hat mich dann auch in meine allererste Songwriting Session mit „Kalli“ gebracht, bei dem „Dein Shirt“ entstanden ist. Nach der Session war mir klar, dass ich unbedingt deutsche Songs singen und schreiben möchte, weil das viel direkter und klarer für mich klingt.

Frage 3: Deine Songs lassen sich am ehesten als Electropop bezeichnen. Warum gerade dieses Musikgenre?

Am Anfang wusste ich noch nicht genau, in welche Richtung ich mit meiner Musik gehen möchte. Ich wusste nur, dass ich Popmusik liebe! Nach einem dreiviertel Jahr Songwriting Sessions in Berlin und vielen Experimenten, was den Sound meiner Songs betrifft, bin ich mit meinem Management zu dem Entschluss gekommen, dass ich in diesem Genre meine Geschichten am besten erzählen kann. Ich liebe die Kombination zwischen Beats, die nach vorne gehen und leicht melancholischen Texten.

Franzi Harmsen (c) Marvin Ströter

Frage 4: Gibt es Sängerinnen oder Sänger, die für Dich große Vorbilder waren und sind?

Ich würde nicht behaupten, dass ich genau diese expliziten Vorbilder habe, aber ich bin schon ewig Fan von Jessi J, Adele und Christina Perri. Mit 14 Jahren habe ich mal Cover-Versionen von ihren Songs auf YouTube hochgeladen und kann bis heute nicht genug von ihrer Musik bekommen. Aber auch Künstler Lauv mag ich sehr gerne. Sein Song „There’s No Way“ feat. Julia Michaels ist momentan mein absoluter Lieblingssong!

Frage 5: Deine 2. Single ist nun erschienen. Doch danach geht es natürlich weiter. Was steht bei Dir in den nächsten 12 Monaten musikalisch an?

Ich hoffe sehr, dass ich in diesem Jahr noch live spielen kann, aber werde mich vor allem in den nächsten Monaten dem Songwriting widmen. Dieses Jahr steht auch noch der ein oder andere Release an. Ansonsten freue ich mich schon sehr auf die Vorbereitungen auf meine erst eigene Tour im März 2021!

Das Interview mit Franzi Harmsen wurde im Juli 2020 von LaTrash.de geführt.

Von Admin