Bekannte Songs der 80iger Jahre neu zu interpretieren. Das kann so ziemlich in die Hose gehen. Oder es werden Songs daraus, die angelehnt sind an die Originale, und eben doch ganz anders sind. Berlin Banter nehmen uns mit ihrer Debüt-EP „All Too Familiar“ mit auf eine Zeitreise zurück in die 80iger, die im Jahr 1982 beginnt und im Jahr 1989 endet.

Es sind keine reinen Coverversionen geworden, die Berlin Banter auf „All Too Familiar“ gepackt haben. Aus den Songs von einst sind neue Tracks geworden, die genreübergreifend Trip Hop mit New Wave vermischen und dabei doch in keine richtige Schublade passen.

Richtig geflasht hat mich ihre Neuinterpretation von „Winter Kills“ von Yazoo. Der Geist der frühen Achtziger, der Zeit meiner musikalischen Sozialisation, in der ich abgetaucht bin in Genres, die meinen KlassenkameradInnen völlig fremd waren, und in der ich zum Musiknerd wurde, lebt hier neu und doch ganz anders auf.

Enthalten sind auf der Debüt-EP von Berlin Banter, „All Too Familiar“ fünf Songs, die ursprünglich von The Cure, Depeche Mode, den Pet Shop Boys, Tanita Tikram und wie schon erwähnt von Yazoo stammen.

Berlin Banter, das sind Cassis B Staudt und Chris Kobusch, die zusammen seit 2020 Songs der 80iger aufnehmen und sie auf ihre ganz eigene Weise neu interpretieren. Cassis ist professionelle Filmkomponistin und Sängerin und hat lange für Jim Jarmusch in New York gearbeitet. Chris ist Musikproduzent im Bereich Wave/Industrial.

Berlin Banter – All Too Familiar feiert morgen digitalen Release-Day und wird im nächsten Jahr auch auf Vinyl veröffentlicht.

Berlin Banter – All Too Familiar EP Tracklist

  • Berlin Banter – All Too Familiar EP Trackl
  1. Why Can’t I Be You?
  2. Dangerous
  3. Winter Kills
  4. Left to My Own Devices
  5. Twist in My Sobriety

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